Die Entstehung unserer Heimburg

Die Bachritterburg, eine Turmhügelburg aus Holz, ist zwischen 2000 und 2004 entstanden. Dem 2001 fertig gestellten Turm wurde 2003/2004 eine Vorburg hinzugefügt. Die Turmhügelburg, benannt nach dem nachgewiesenen Niederadel, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Mittelalterarchäologen, Bauforschern, Architekten und traditionell arbeitenden Handwerkern.

Initiert wurde der Bau der Burg vom Mittelarchäologen Karl Banghard und dem damaligen Bürgermeister Rudolf Obert (Ortolph von Pflummern). In mühevoller Kleinarbeit recherchierten die Wissenschaftler Details für den Bau einer Burg des frühen 14. Jahrhunderts. Für den Turm konnten weitgehend die Forschungsergebnisse des Regensburger Mittelarchäologen Dr. Tilman Mittelstraß verwendet werden. Bei der Planung der Vorburg, als Ergänzung zum bereits errichteten Wohnturm, ließ der Biberacher Bauhistoriker Dr. Stefan Uhl in wesentlichen Teilen die Kenntnisse der südwestdeutschen Hausforschung zum mittelalterlichen Holz- und Fachwerkbau in verschiedene Konstruktionen einfließen. Die Ausstattung der Räume erfolgte im Anschluss an die Recherchen des Wiener Instituts für Realienkunde.

Seit der Fertigstellung der Komplettanlage im April 2004 wird die Burg regelmäßig durch Living History-Gruppen bespielt. Ein ausgereiftes museumspädagisches Programm zieht regelmäßig viele Schulklassen und Kindergärten an. Beliebt sind auch die Familiensonntage, die mit spannenden Themen gestaltet werden.Viele Sonderveranstaltungen wie z.B. das mittelalterliche Kinderfest (stets unter Mitwirkung der Welfenritter), runden ein anspruchsvolles Programm ab. Weitere Informationen gibt es unter www.bachritterburg.de.

Der Bund der Welfen schätzt sich glücklich, nun schon über ein Jahrzehnt für die Sommerkapitel eine Heimburg gefunden zu haben.

 

 

Hier das Jahresprogramm unserer Heimburg zum Herunterladen

Jahresprogramm 2018.pdf
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